Dummytraining

Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene finden je einmal die Woche nach individueller Absprache statt.

++++++ Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist das Training in der Gruppe bis auf Weiteres leider nicht möglich ++++++

Wir trainieren unter echten (Jagd-) Bedingungen im Gelände (Wald und Wiese) mit unterschiedlichstem Bewuchs. Das Trainingsgebiet befindet sich in Bergheim (hinter Inningen bei Augsburg).

10ner Karte Dummytraining in der Gruppe200 €
Dummytraining in der Gruppe einzeln25 €
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Der Jagdtrieb des Hundes lässt sich nicht abstellen, sehr wohl aber kontrollieren. Dummytraining ermöglicht es uns, mit unseren Hunden gemeinsam auf die Jagd zu gehen – auf die Jagd nach Dummys! Ideal geeignet für eine artgerechte Auslastung von Hunden mit Jagdambitionen und Apportierfreude.

Dummytraining kommt aus dem jagdlichen Bereich und ist zur Ausbildung des Jagdhundes ein beliebtes Trainingsmittel. Die Dummys simulieren dabei das Wild und werden im Jagdgebrauch auch gerne mit diversen Duftstoffen versehen.

Dummys sind einfache Stoffsäckchen (in verschiedensten Größen), meist mit Kunststoffgranulat gefüllt. Sie haben keinen speziellen Eigengeruch. Im sportlichen Dummytraining geht der Hund in erster Linie nach dem Geruch der frischen Bodenverletzung, die der Dummy bei seinem Fall auf die Erde verursacht.

Das Dummytraining umfasst 3 Hauptbereiche: Markierung, Freiverlorensuche und Einweisen.

Markierung

Eine Markierung simuliert die Jagd auf Vögel oder Enten. Der Hund soll ruhig neben seinem Hundeführer das Jagdgeschehen beobachten. Wird ein Vogel geschossen, soll der Hund sich einprägen wohin er fällt. Er wird losgeschickt und soll dann zielstrebig in dem Bereich suchen in dem der Vogel zu Fall gekommen ist und ihn apportieren. Für das Dummytraining bedeutet das: der Hund sitzt ruhig in der Grundstellung, ein Dummy wird von einem Helfer geworfen. Auf Kommando des Hundeführers darf der Hund das Dummy apportieren. Diese Übung wird durch Vergrößerung der Distanz, mehrere Markierungen die sich der Hund auf einmal merken muss, eine nicht voll sichtbare Falllinie und hohes Gras erschwert.

Freiverlorensuche

Weiß der Jäger nicht genau wo das geschossene Wild liegt, wird der Hund zur Suche geschickt. Im Dummytraining werden dafür mehrere Dummys in einem Feld oder Wald mit Bewuchs verteilt (am Anfang darf der Hund dabei noch zusehen, später werden die Dummys ‚blind‘ ausgelegt). Der Hund wird mit einem ‚Such‘ Kommando ins Feld geschickt und soll selbständig das Feld absuchen (durchstöbern), Dummys aufspüren und einen nach dem anderen apportieren. Ein häufiger Fehler hierbei ist, dass der Hund Dummys tauscht (bereits aufgenommene Dummys beim Finden eines weiteren wieder auslässt und stattdessen den anderen Dummy apportiert) oder blinkt (Dummys absichtlich überläuft um weiter suchen zu dürfen).

Einweisen

Das Einweisen ist die hohe Kunst des Dummytrainings. Hierbei zeigen wir dem Hund den Weg zum geschossenen Wild oder Dummy. Grundlage des Einweisens ist das ‚Voran‘ -schicken des Hundes. Der Hund läuft dabei so lange geradeaus bis das nächste Signal kommt: Suchenpfiff, stop, rüber. Ist der Hund im Fallgebiet angekommen, wird er per Pfiff zum Suchen aufgefordert. Das gefundene Dummy wird zielstrebig apportiert. Das Einweisen erfordert eine gute Zusammenarbeit von Hund und Halter. Der Hund soll sich aufmerksam an den Zeichen des Hundeführers orientieren. Er lernt, dass es sich lohnt auf den Halter zu hören, denn nur so kann er Beute machen. Das gemeinsame Arbeiten stärkt die Bindung ungemein.

Wichtig beim Dummytraining ist außerdem die sogenannte ‚Steadiness‘. Ein Hund muss ruhig und konzentriert sein und selbst bei vielen vor seiner Nase fliegenden Dummys trotzdem entspannt neben seinem Hundeführer bleiben können. Auch Grundkommandos wie Sitz und Fußlaufen spielen eine große Rolle.

Im Interview mit Tina Schnatz

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