Philosophie

Bedürfnisorientiert

Ich möchte einen Hund, der Spaß daran hat mit mir zusammenzuarbeiten. Das erreiche ich nicht durch Strafen und Zwang, sondern indem ich erwünschtes Verhalten frühzeitig fördere und unerwünschtes kontrolliere oder umleite. Dazu gehören Fragen wie: Was würde der Hund jetzt gerade am liebsten tun? Kann ich ihn mit diesem Verhalten belohnen? Was sagen ihm seine Gene was er tun soll? Was hat der Hund von einem gewissen Verhalten? Lohnendes Verhalten wird weiterhin gezeigt, erfolgloses wird eingestellt. Wichtig ist also, unerwünschtes Verhalten nicht (unbewusst) zu verstärken . Zusätzlich sollten wir immer ein Gespür für die Bedürfnisse des Hundes und für jedes Verbot auch eine Alternative parat haben.

Bindungsfördernd

Bindung entsteht vor allem im Alltag, indem ich in jeder Situation ein sicherer Anker für meinen Hund bin. Die Weichen werden bereits im Welpenalter gestellt, wenn der Hund ein Urvertrauen in den Halter aufbauen kann. Die 5 goldenen Leitworte sind dabei: Schutz, Feinfühligkeit, Sicherheit, Verlässlichkeit und Verfügbarkeit (Dr. Iris Schöberl). Eines der wichtigsten Zeichen für eine gute Bindung ist es, wenn ich als Halter es schaffe, meinen Hund in stressigen Situationen zu beruhigen und seine Emotionen zu regulieren.

Basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen

Hundetraining hat sich – gerade in den letzten 20 Jahren – stark verändert. Gottseidank! Für mich ist es selbstverständlich mich regelmäßig weiterzubilden. Durch meine Lehrtätigkeit und meine Arbeit als Redakteurin bin ich immer über neueste Studien und Trainingsansätze informiert. Ich kombiniere im Unterricht aktuelles Wissen mit wertvollen Erfahrungswerten um das beste Trainings-Konzept für jedes Hund-Mensch-Team zu finden.

%d Bloggern gefällt das: